Eine Woche lang drehte sich in der Alten Schäfflerei in Benediktbeuern alles um Nachhaltigkeit, Artenvielfalt und Energiegewinnung: Bei der ersten Nachhaltigkeitsakademie des Jugendforschungszentrums MINTopolis arbeiteten 16 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren an eigenen Forschungsprojekten.
Unter den Kursleitung von Dr. Julia Schmack und Dr. Matthias Schweinberger entstanden dabei beeindruckende Ergebnisse – von funktionierenden Wasserrädern bis hin zu einer interaktiven Ausstellung über „unbeliebte“ Tiere.
MINTopolis, das gemeinnützige Jugendforschungszentrum im Landkreis Miesbach, bot mit der Nachhaltigkeitsakademie Jugendlichen die Möglichkeit, wissenschaftliches Arbeiten praxisnah zu erleben. Die Veranstaltung fand vom 8. bis 12. September 2025 statt und wurde vom Landkreis Miesbach finanziert, sowie von großzügiger Spenden unterstützt.
In zwei Gruppen beschäftigten sich die Teilnehmenden intensiv mit unterschiedlichen Themen:
Die Gruppe „Biodiversität“, betreut von Dr. Julia Schmack, erforschte, welche Tierarten in der Umgebung zu finden sind, und diskutierte, was jede und jeder Einzelne zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen kann.
Die Gruppe „Erneuerbare Energien“, geleitet von Dr. Matthias Schweinberger, baute in Kleingruppen vier verschiedene Wasserräder, um zu testen, welches Design den höchsten Stromertrag liefert.
Am Freitag, den 12. September, präsentierten die Jugendlichen ihre Ergebnisse Eltern, Unterstützern und Interessierten:
Die Biodiversitätsgruppe lud zu einer interaktiven Ausstellung über „unbeliebte Tiere“ wie Spinnen, Kellerasseln und Wespen ein – mit dem Ziel, Vorurteile abzubauen und Neugier zu wecken.
Die Energieteams demonstrierten ihre selbstgebauten Wasserräder und erklärten die Entwicklung von der Idee bis zum fertigen Modell.
Die Resonanz war durchweg positiv: Sowohl Teilnehmende als auch Betreuerinnen und Betreuer zeigten sich begeistert von der Neugier, Kreativität und dem Engagement der Jugendlichen. Die Nachhaltigkeitsakademie soll auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden.